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WASSER FÜR WAPA2019-09-10T14:07:11+00:00

Project Description

Wasser für Wapa

Das Projekt Wasser für Wapa wurde von mir und mit Hilfe von Menschen aus Sigmaringen und  dem Rotary Service Sigmaringen durchgeführt.

Dieses Projekt war aber eigentlich die Idee meines Vaters Bazie Kodio Claver. Die Geschichte begann in dem kleinen Dorf meines Vaters: Wapa. Mit dem Bau eines Brunnens wollte er den Einwohnern helfen. Mit mir redete er über seinen Wunsch, dieses Projekt zu verwirklichen. Als Student konnte ich aber leider nicht viel helfen. Trotzdem hat er sich dazu entschieden, den Brunnen zu bauen. Gemeinsam überlegten wir, wie wir für das Dorf eine Pumpe zur Wasserförderung auf diesen Brunnen bauen könnten. Am 24. Juni 2015 starb mein Vater nach einer kurzen Krankheit von nur zwei Tagen. Für seine Bestattung bin ich nach Burkina Faso, in mein Heimatland, geflogen. Nach der Bestattung sah ich, dass der Brunnen, so wie ihn mein Vater hinterlassen hatte, noch von vielen Menschen aktiv als Wasserquelle genutzt wurde. Mir ist klar geworden, dass dieser Brunnen sehr wichtig für die Menschen im Dorf ist. Ich habe beschlossen, das Projekt meines Vaters zu Ende zu bringen, um mich von ihm zu verabschieden. Ich wusste aber auch,  dass ich dieses Projekt nicht allein machen konnte. Als ich wieder zurück in Deutschland war, wurde ich von meinem Vermieter eingeladen. Er fragte mich, warum ich nach Deutschland gekommen sei und was ich vorhabe. Ich antwortete, dass ich dieses Projekt zu Ende bringen möchte. Er versprach mir, mich dabei zu unterstützen, weil er die Idee gut fand. Er redete mit anderen Migliedern von Rotary Service. Daraufhin wurden Spenden dafür gesammelt. Insgesamt kamen 2700 Euro zusammen. Ich redete auch mit Freunden darüber und ich bekam weitere Projekte zum laufen. Ich flog also nach Burkina Faso. Dort kaufte ich die Pumpe.

gemeinsam für Wapa Projekt Wasser für Wapa
gemeinsam für wapa Projekt wasser für wapa wasserturm

Nachdem ich die Pumpe gekauft hatte, sah ich, dass noch Geld übriggeblieben war. Ich redete mit einem Techniker darüber. Er schlug mir vor, einen Wasserturm zu kaufen. Ich nahm diesen Rat an und kaufte den Wasserturm. Gemeinsam mit den Bewohnern des Dorfes bauten wir auch den Turm für die Speicherung des Wasser.

Mit dem gesammelten Kapital konnten sowohl die Pumpe, der Wassertum als auch ein Benzinmotor gekauft werden, um dort installiert zu werden. Diese Anlage funktioniert über den Benzinmotor. Nachdem dieses Projekt abgeschlossen war, habe ich mich sehr darüber gefreut, dass ich den Wunsch meines vertorbenen Vaters verwirklicht habe und dadurch vielen Menschen helfen konnte. „Wasser ist Leben“.

Zeitungsartikel über das Projekt:

Südkurier
Le Stratège